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Elsterlandgrundschule Herzberg - 300 rote Hände

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Seit dem 12.Februar 2002 verbietet ein Zusatzprotokoll der UN- Kinderrechtskonvention, Kinder unter 18 Jahren in Kriegen und Konflikten als Soldaten einzusetzen. Trotzdem gibt es weltweit noch ca. 250.000 Kindersoldaten.

Gegen diese massive Kinderrechtsverletzung wird weltweit protestiert. Der 12. Februar ist ein internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten, auch „Red Hand Day“ genannt. So gab es in der Elsterlandgrundschule Herzberg den Aufruf, mit einem roten Handabdruck zu fordern: Kein Einsatz von Kindern als Soldaten!

Frau Gärtner hatte diese Thematik im Unterrichtsfach „ Politische Bildung“ mit der Klasse 6b  vorbereitet und so war die Tischgruppe in allen Pausen von Schülern umringt, die ihren roten Handabdruck auch mit dem Namen signierten. Für Lehrerinnen und Horterzieherinnen war es ebenfalls selbstverständlich, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Ca. 300 Handabdrücke werden nun übergeben.

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Uni Gießen - 300 rote Hände

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Die Aktion in Gießen  ist zwar etwas kleiner aber doch gut ausgefallen. Wir haben ca. 300 Hände sammeln können,  eine Zahl die beachtenswerter wird, wenn man die Begleitumständen schlechtes Wetter, Kaneval und Klausurenphase kennt.

Den größten Erfolg werden wir aber in den kommenden Wochen verbuchen, denn wir werden uns mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen treffen und somit eine größere Medienpräsenz bekommen.

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Gymnasium Kelheim

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Die Regensburger Abteilung von INGEAR - INitiative GEgen ARmut e.V. (www.ingear.de), der sich auf verschiedenste Art und Weise dem Kampf gegen Armut widmet, führte am 22. Januar 2010 ein Schulprojekt am Gymnasium Kelheim durch. In einer 7. Klasse wurde mit 24 Schülern das Thema „Kindersoldaten“ bearbeitet.Die SchülerInnen erfuhren in einem Film Genaueres darüber, was es bedeutet, wenn Kinder zu Kindersoldaten werden (müssen). Ein Junge erzählte im Film von seiner Zeit als Kindersoldat, über die schlimmen psychischen Folgen und dass er von seiner Familie verstoßen wurde. In Kleingruppen erarbeiteten die Jugendlichen, wo und warum es Kindersoldaten gibt, welche Folgen die Tätigkeit als Kindersoldat hat und wie diesen Kindern in Form von Resozialisierungsprogrammen ein neues Leben gegeben werden kann. Die SchülerInnen zeigten großes Einfühlungsvermögen und präsentierten ihren Mitschülern mithilfe selbst erstellter Plakate Informationen zu den jeweils bearbeiten Themengebieten. Am Ende der Stunde erstellten die SchülerInnen kleine Plakate mit Botschaften an die Politik, die am 26.2.10 an den bayerischen Landtagsabgeordneten Herrn Martin Neumeyer übergeben wurden.

Dieser zeigte sich vom Engagement der Schüler und des Vereins INGEAR beeindruckt und versprach, das Anliegen der Schüler im Bayerischen Landtag einzubringen.

INGEAR bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Neumeyer, außerdem für das Interesse der Schule und die Vermittlung/Unterstützung durch Frau Simone Stöger.”

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Im Anhang finden Sie Fotos vom Schulprojekt und der Übergabe an den Landtagsabgeordneten Martin Neumeyer. Alle Fotos des Schulprojektes sind unter http://www.ingear.de/web/bilder/ zu finden.

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500 Rote Hände am Wagenburg-Gymnasium gegen Kindersoldaten

iconredhandday.JPGDie Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung des Wagenburg-Gymnasiums nehmen am Projekts “Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ teil. In diesem Zusammenhang haben wir uns selbst verpflichtet, jedes Jahr mindestens eine politische Aktion durchzuführen.

Dieses Jahr nahmen wir am 12.2. am Red-Hand-Day teil. Der Red-Hand-Day setzt sich weltweit für die Abschaffung von Kindersoldaten ein. Am 12. 2. 2002 trat das Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. In dem Protokoll verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten, keine Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren zu rekrutieren.

Die Schülerinnen und Schüler diskutierten mit ihrem Klassenlehrer, wieso in manchen Ländern Kinder als Soldaten rekrutiert werden. In einem kurzen Bericht erfuhren die Schülerinnen und Schüler, auf welche grausame Weise Kinder zu Soldaten gemacht werden, welche psychischen und physischen Qualen sie ausgesetzt werden und unter welchen schwierigen Umständen nur wenigen entkommen. Bei Mädchen kommt auch noch sexuelle Ausbeutung hinzu. Hierbei wurde nicht verheimlicht, dass auch Deutschland das Protokoll nur mit einer Einschränkung unterzeichnet hat; 17 Jährige dürfen freiwillig der Bundeswehr beitreten.

Die Schülerinnen und Schülern stellten die folgenden Forderungen auf, mit denen Deutschland helfen könnte: Es sollte ein striktes Exportverbot für Waffen, Waffenteilen und Munition für Länder umgesetzt werden, die das Protokoll nicht unterschrieben haben. Da Kindersoldaten Menschenleben auf dem Gewissen haben - wenn auch gegen ihren Willen -, werden sie meistens von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert. Hierzu muss Hilfe sowohl vor Ort als auch in Deutschland in Form von psychischer Betreuung sowie soziale Eingliederung stattfinden. Diesen Kindern müsstep1050078.JPG Asyl gewährt werden. Derzeit werden die meisten Asylanträge abgelehnt.

Jeder schrieb seine wichtigsten Forderungen mit roter Farbe auf ein weißes Blatt. Anschließend färbte sich jeder symbolisch die Hand mit roter Fingerfarbe und druckte diese auf das Blatt.

Sehr interessant war der Besuch unserer Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf (SPD). p1050160.JPGSie beantwortete viele Fragen zur politischen Umsetzung der Forderungen und auch zur Entwicklungshilfe. Am Beispiel von Mikrokrediten erklärte sie anschaulich, wie diese sehr erfolgreich eingesetzt werden, um Frauen zu ermöglichen einen selbstständigen Lebensunterhalt zu erwerben.

Die Abgeordnete hinterließ ebenfalls ihre „rote Hand“ zusammen mit ihren Forderungen. Zum Abschluss konnten wir Ute Kumpf zwei mit „roten Händen“ gefüllte Ordner überreichen. Sie wird die beiden Ordner an den Minister für Entwicklung und Zusammenarbeit Dirk Niebel (FDP) übergeben.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz besonders bei Mirjam Walter (13) bedanken, die diese Aktion an unsrer Schule organisierte. Sie Informierte uns im Vorfeld mit Plakaten über Kindersoldaten, stellte ein Team von Helfern aus ihrem Jahrgang zusammen, die beim Einfärben der Hände half, und nahm Kontakt mit den Abgeordneten aus Stuttgart auf.

A. Nothardt

Bitte klicken Sie auf das erste Bild, um noch mehr Bilder von unserem Red Hand Day zu sehen!

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Robert-Jungk-Oberschule, Deutsch-Polnische Europaschule Berlin macht mit!

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Wir sind eine deutsch-polnische Klasse aus Berlin und wir beschäftigen uns momentan mit dem Thema ”Afrika” sehr intensiv, und zwar in dem Gesellschaftsprojekt. Bei der Aktion Rote Hand haben wir zum ersten Mal mitgemacht. Unsere Klasse hat 24 Händeabdrücke und Bitten gesammelt und sie an die Abgeordneten in Berlin geschickt. Das ist eine tolle Aktion!!! Schöne Grüße, Klasse 8.13 und Frau van Eikelen

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Freien Evangelischen Bekenntnisschule Bremen - 84 rote Hände

Der Staatsminister für Kultur und Medien Bundeskanzleramt, Bernd Neumann,  erhielt aus Bremen 84 rote Hände der 7. Klassen des Gymnasiums an der Freien Evangelischen Bekenntnisschule.

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Die Aktion rote Hand am St. Agnes Mädchengymnasium Stuttgart

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Stuttgart, den 3.2.2010: Die Politiker Brigitte Lösch, Ute Vogt und Dr. Stefan Kaufmann mit der Schulleiterin des St. Agnes Mädchengymnasiums Stuttgart Sr. Iris Rederer und Schülerinnen, die die Aktion durchführten. Die Politiker zeigten sich sehr interessiert an dem Thema Kindersoldaten und versprachen, auch weiterhin mit dem St. Agnes Mädchengymnasium zusammenzuarbeiten.

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Bundestagsabgeordnete Ute Vogt (SPD)

Ute Kumpf

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Die Aktion rote Hand am St. Agnes Mädchengymnasium

Handabdrücke in Arbeit