Archive für September 2009

VDK: Rote Hände aus Russland

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Die Aktion Rote Hand zieht Kreise: Im Workcamp in St. Désir de Lisieux hatte Lena, eine Lehrerin aus Archangelsk, Russland, die Aktion Rote Hand kennengelernt. Sie nahm die Idee mit nach Hause und berichtet: „Ich habe heute mit meiner Klasse die Aktion “Rote Hand” gemacht, es war gut. Ksenia N. hat über die Kindersoldaten berichtet, auch eine Präsentation auf Russisch gemacht, und Igor hat über die Aktion “Rote Hand” in unserem Lager erzählt. Dann haben sie die Aktion in der Klasse durchgeführt. Nun wollen die anderen Schüler auch mitmachen, und in der nächsten Woche machen wir die Aktion in der Schule für die anderen Klassen. Die Jugendlichen sind alle sehr motiviert…“ Die gesammelten Hände aus Workcamp in St. Désir de Lisieux, wird der Vorsitzende des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Niedersachsen, Prof. Wernstedt, zum Volkstrauertag am 15.11.09 dem niedersächsischen Landtagspräsidenten in einem feierlichen Akt in der Oper zu Hannover übergeben. In den Camps Sandbostel, Osterode, Costermano (Italien), Wagrowiec/Golancz (Polen), Lisieux (Frankreich) und Ysselsteyn (Niederlande) wurden etwa 250 bis 300 Hände gesammelt.

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UNO: 250.000 Kinder als Soldaten missbraucht

Weltweit sei das Jahr 2009 für Kinder in Konfliktregionen “furchtbar” gewesen, sagte die UN-Sonderbeauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten, Radhika Coomaraswamy, vor der Vorstellung eines für den UN-Menschenrechtsrat angefertigten Berichts. Konflikte in Afghanistan, Sri Lanka, Pakistan, der Demokratischen Republik Kongo sowie im Irak und im Gazastreifen hätten zu vielen Todesopfern und Vertriebenen geführt, darunter besonders viele Kinder. 09-09-16-uno-250000-kinder-weltweit-als-soldaten-missbraucht.pdf

Kleinwaffen aus Deutschland

Der Kleinwaffen-Newsletter bringt in seiner neuen Ausgabe ein interessantes Interview zu “60 Jahre Heckler & Koch: kein Grund zum Feiern!” Gerade das neue Sturmgewehr G36 ist aufgrund des verminderten Gewichts gefährlich, weil es sich besonders für den Einsatz von Kindern in Kriegen eignet. daks-newsl-2000-09.pdf

GTZ: Aufklärungsarbeit mit Nestor und Lily

Nestor (21) war Kindersoldat, Lily (30) musste 1998 unter lebensgefährlichen Bedingungen durch das Kongo-Becken fliehen. Heute sind beide in ihrer afrikanischen Heimat für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) tätig, klären andere Jugendliche über HIV auf und helfen Opfern sexueller Gewalt. 09-09-16-gtz-mit-13-verschleppt.pdf

Rio: 14.000 Kindersoldaten

Die Drogen-Armeen rekrutieren auch Kinder und Jugendliche. «14′000 Kindersoldaten gibt es in den Favelas von Rio», schätzt Nanco von Buuren, der mit seiner Nichtregierungsorganisation IBISS versucht, Aussteigern möglichst im Einvernehmen mit dem Banden den Weg in eine bessere Zukunft zu weisen. 09-09-14-favelas-parallel-welten-in-rio.pdf

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