Archive für Oktober 2009

Sierra Leone: Hohe Haftstrafen

Seit April 2002 müssen sich drei ehemalige Anführer der afrikanischen Rebellenarmee „Revolutionierte Vereinigte Front“ (RUF) wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor dem Sondergerichtshof in der sierra-leonischen Hauptstadt Freetown verantworten. Die ehemaligen RUF-Anführer waren wegen Mordes, Vergewaltigung, Rekrutierung von Kindersoldaten und Angriffe auf UN-Truppen während des Bürgerkrieges im westafrikanischen Sierra Leone von 1991 bis 2002 verurteilt worden.

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Nach siebenjährigen Ermittlungen verkündete das UN-Sondertribunal für Kriegsverbrechen in Sierra Leone ein letztes Urteil. Den drei ehemaligen Anführer der afrikanischen Rebellenorganisation RUF wurde eine 52-jährige Haftstrafe wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschenrechte während des zehnjährigen Bürgerkriegs in Sierra Leone verhängt. Dies bestätigte eine Berufungskammer des Sondertribunals am heutigen Montag. 
09-10-28-un-sondertribunal-fur-sierra-leone.pdf

Fernsehtipp: 27.10.09 - 00.00 Uhr - NDR - Kindersoldaten erzählen

“Sie zwingen dich zu töten: Kindersoldaten erzählen” Mehr

Vatikan: Afrika-Synode

Am Ende der drei Wochen standen zwei Texte: Eine Botschaft der Synode an die Öffentlichkeit, vor allem an die Kirche in Afrika. Und eine ebenfalls veröffentlichte Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse für den Papst, der daraus das offizielle Schlussdokument erstellt. Beide Dokumente, im Ton unterschiedlich, listen in der Sache ähnlich auf, welche Konsequenzen sich für die Kirche aus dem Aufruf für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden ergeben.

Dabei enthält vor allem das zweite Dokument eine Fülle von Vorschlägen, Empfehlungen und Warnungen: Nein zu Todesstrafe, zu Kindersoldaten und Menschenhandel, ja zur Begrenzung des Waffenhandels und zu einer weitsichtigen Entwicklungspolitik. Ermunterung zu Ökumene und zu besonnener interreligiöser Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Islam. Mehr

Koalition zu Kindersoldaten

Ausschnitt aus dem Koalitionsvertrag:

“In unserem Regierungshandeln treten wir für die weltweite Abschaffung von Todesstrafe, Folter und unmenschlicher Behandlung ein. Insbesondere Menschenhandel, Kinderarbeit, der Einsatz von Kindersoldaten, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und Praktiken wie Genitalverstümmelung müssen geächtet und international verboten werden. Wir sehen in der Globalisierung eine Chance, den Menschenrechten weltweit zur Durchsetzung zu verhelfen und befürworten Zertifizierungsmaßnahmen und Initiativen verantwortungsvoller Unternehmensführung. In Partnerschaftsabkommen werden wir den Schutz der Menschenrechte berücksichtigen und ihre Umsetzung verfolgen.”
 
 

Projektwoche zum Thema Frieden im Schulzentrum Saterland

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RAMSLOH - „Es ist unvorstellbar, wieviele Menschen so gelitten haben.“ Jennifer Miller, 17-jährige Schülerin der Realschule im Schulzentrum Saterland, steht vor einer Stellwand, die das Schicksal von Menschen in Kriegen thematisiert. Gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge machten die Schülerinnen und Schüler auch die Aktion Rote Hand. 09-10-20-ramloh-vdk.pdf

Kindersoldaten” in Chinas Terrakottaarmee?

Bartlose Krieger wurden neulich in Chinas Terrakottaarmee entdeckt. Das könnte ein Beweis dafür sein, dass manche Soldaten sehr jung gewesen sind, als die Armee vor mehr als 2 000 Jahren gegründet wurde.

09-10-19-kindersoldaten-in-chinas-terrakottarmee.pdf

Elfenbeinküste - Berufsausbildung für ehemalige Kindersoldaten

Viele Jugendliche allerdings sind als Kindersoldaten groß geworden. Sie leben auf der Straße, haben keine Schul- und erst recht keine Berufsausbildung. Nun möchte man diese Jugendlichen von der Straße holen und ins Berufsleben eingliedern.

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Volksbund Niedersachsen

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10.-17.10.2009 In der Jugendbegegnungstätte Ysselsteyn/Niederlande: Begegnung von Jugendlichen mit und ohne Behinderungen, veranstaltet vom Landesverband Niedersachsen

Aktionstag Kindersoldaten in Müllrose

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13.10.2009 Müllrose bei Frankfurt an der Oder. In der Aula sitzen knapp 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 a+b der Hauptschule. Innerhalb der UNESCO-Woche steht der heutige Projekttag unter dem Thema Kindersoldaten. Senait Mehari und Günter Haverkamp erklärten Hintergründe, beantworteten Fragen. Die Jugendlichen zeigten sich sehr interessiert und waren voll bei der Sache. Am Ende machten alle die Aktion Rote Hand und genossen Senait Mehari’s Gesang. Wichtig auch: Es bildeten sich zwei Aktivgruppen, die mehr für Kindersoldaten machen wollen. Als erstes werden sie die Politiker einladen, denen sie die gesammelten roten Hände übergeben wollen.

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